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Teich-Baktinetten®

Die rasche Hilfe gegen Ammonium, Nitrit und Nitrat

Teich-Baktinetten

Teich-BAKTINETTEN® sind
Filterstarter, Wasseraufbereiter und Nitratentferner in Einem

  • Rascher Fischbesatz bei Neuanlage
  • Nach der Winterhälterung
  • Bei Besatzerhöhung
  • Bindet Schwermetalle
  • Entfernt Chlor
  • Wirkung
  • Dosierung

Die im Filter erwünschten und leistungsstärksten Bakterien gehören zur Gruppe der Nitrosomonas und Nitrobacter. Diese autotrophen Keime können in Flaschen nicht über einen längeren Zeitraum überleben. Deshalb sind in den meisten Mikroorganismenpräparaten in Flaschen heterotrophe Keime (siehe Infokasten) enthalten. Unsere BAKTINETTEN® enthalten lebende, autotrophe Mikroorganismenstämme, welche sozusagen Hand in Hand arbeiten und Ammonium, Nitrit und Nitrat abbauen. 

Ein gut eingefahrener Teichfilter enthält nur ca. 10.000 - 100.000 dieser nitrifizierenden Mikroorganismen pro Milliliter Biomasse, wobei die Anzahl anderer Keime das 100.000-fache beträgt. Durch andere Einzeller, wie z.B. Wimperntierchen, und vielzellige Organismen (z.B. Nematoden) herrscht im Filter ein reger Verdrängungswettbewerb, dem zuerst – bei ungünstigen Bedingungen – die autotrophen Mikroorganismen zum Opfer fallen. BAKTINETTEN® enthalten pro Milliliter etwa 5 mal 108 der autotrophen Mikroorganismen, was ungefähr einem Faktor von 500 der normalen Konzentration entspricht.

Anwendung der BAKTINETTEN®:

  • BAKTINETTEN® werden direkt im Teichfilter eingesetzt.
  • Die Flüssigkeit, in der sich die BAKTINETTEN® befinden, abgießen und die Perlen in den Filter geben.
  • BAKTINETTEN® müssen gleichmäßig im Filter verteilt werden, so dass sie vom Filtermaterial fixiert werden. 

Empfohlene Dosis:
1 Portion (1 Liter) pro 5m³ Teichwasser.
Bei hohen Ausgangsbelastungen empfehlen wir die doppelte Dosierung.

Wie ein offenporiger Schwamm erscheint die Baktinette unter dem Elektronenmikroskop. Das Material ist vollständig mit den nützlichen Bakterien durchsetzt.

In den BAKTINETTEN® sind autotrophe und heterotrophe Mikroorganismen in einem Biopolymer fest gebunden. Die Netzstruktur kann man in dieser Aufnahme mit dem Rasterelektronenmikroskop gut erkennen. Sie gibt Schutz vor chemischen und physikalischen Einflüssen und ist trotzdem gut wasser- und substratdurchlässig.

Autotrophe Mikroorganismen:
Autotrophe Organismen können aus sehr einfachen Verbindungen (z.B. Ammonium oder Nitrit) körpereigene Substanzen aufbauen. Im Falle des chemischen Stoffwechsels spricht man von chemolithoautotrophen Organismen. Ein sehr bedeutsames Beispiel für einen autotrophen Stoffwechsel ist die Photosynthese. Sie befähigt Pflanzen als „photoautotrophe“ Stoffwechsler ebenfalls körpereigene Substanzen aus CO2 aufzubauen.

Heterotrophe Mikroorganismen:
Als heterotroph bezeichnet man Organismen, die  auf wesentlich komplexere organische Verbindungen als Nährstoffe angewiesen sind. Einige wenige Arten können Stickstoffverbindungen abbauen, wobei man berücksichtigen muss, dass selbst die besten Stämme den autotrophen Bakterien in Sachen Stickstoffwechsel um den Faktor 1.000 unterlegen sind.

Inhalt Reichweite Art-Nr.
1 L bis 5.000 Liter 11078
2,5 L bis 12.500 Liter 11079
5 L bis 25.000 Liter 11080